DG-ES Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Sport
IHHT Zelltraining – Vitalität beginnt in der gesunden Zelle
Der menschliche Körper benötigt zum Überleben Energie. Diese wird aus der Nahrung gewonnen. Ähnlich wie Benzin in einem Motor muss die Nahrung jedoch erst „verbrannt“ (für den Organismus umgewandelt) werden. Diese Aufgabe übernehmen die Mitochondrien innerhalb der Zellen. Sie sind ganz besondere und sehr kleine Zellorganellen, die in jeder Zelle vorhanden sind und Tag für Tag eine enorme Menge an Energie produzieren. Aus diesem Grund werden Sie auch als Zellkraftwerke des Körpers bezeichnet. Sie entstehen durch bakterienähnliche Zweiteilung aus sich selbst. Sie kopieren sich sozusagen immer wieder neu. Ein bereits geschädigtes und leistungsschwaches Mitochondrium wird aus diesem Grund immer wieder nur ein schwaches Duplikat seiner selbst erzeugen können. An dieser Stelle setzt das Zelltraining an – eine innovative Therapie zur Regeneration körperlicher und mentaler Fitness. Es stärkt nachweislich das Herz-Kreislauf- und Immunsystem, verbessert die mentale und physische Leistungsfähigkeit und erhöht die Stressresistenz. Zudem aktiviert es den Fettstoffwechsel und begünstigt als positiven Nebeneffekt die Körperfettreduktion.
Denn viel stärker als die Gene beeinflusst der Lebensstil unsere Gesundheit. Effektives Zelltraining optimiert spürbar und messbar die Energiegewinnung in den Zellen und reguliert eine Vielzahl von Körperfunktionen. Durch Zelltraining die Zellgesundheit fördern und Mitochondrien aktivieren.
Insbesondere bei Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder (noch) keine Kraft für aktive Bewegung haben, ist das Zelltraining eine lösungsorientierte Maßnahme, um den Leistungsstand und die Vitalität zu steigern. Zelltraining ist unter anderem eine biophysikalische Prophylaxe gegen neurodegenerative Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson, Demenz/Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Multiple Sklerose (MS).
Ein angenehmer Nebeneffekt ist unter anderem eine effektivere Fettverbrennung, da der Körper wieder in der Lage ist, Energie (ATP) aus Fetten herzustellen. Das geht nur mit gesunden und aktiven Mitochondrien. Denn für die Umwandlung von Fett in Energie wird viermal so viel Sauerstoff benötigt wie für die Umwandlung von Zucker.
Die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) ist eine nicht-invasive Behandlung, die das kontrollierte Wechselspiel zwischen sauerstoffreduzierten und sauerstoffangereicherten Atemphasen nutzt, um die Energieproduktion auf zellulärer Ebene zu optimieren.
Das Zelltraining wurde bereits seit den 80er Jahren für das Piloten- und Kosmonauten- Training zur sicheren Gewöhnung des Stoffwechsels an große Höhen entwickelt. Aufgrund der positiven Stimulierung und Regulierung einer Vielzahl von Körperfunktionen wird diese Methode seit vielen Jahren beim Training von Spitzensportlern und zunehmend auch zur Behandlung degenerativer Erkrankungen eingesetzt. Denn: Wird dem Körper Atemluft mit kontrolliert schwankendem Sauerstoffgehalt zugeführt, entsteht in den Zellen eine erhöhte Menge an Sauerstoffradikalen. Die Mitochondrien schützen sich gegen die vermehrt produzierten Sauerstoffradikale mit Hilfe von Antioxidanzien. Beschädigte und veraltete Mitochondrien überleben diesen Stress nicht und gehen unter. Die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie® bewirkt also eine gezielte, selektive Zerstörung geschädigter Mitochondrien. Dies wiederum verursacht einen kurzen, wenige Tage dauernden Energiemangel. Gerade dieser zelluläre Energiemangel gibt den wichtigen Impuls zur beschleunigten Vermehrung neuer, gesunder Mitochondrien. Die Zelle wird oxidations-stressresistenter gemacht.
Das Zelltraining per IHHT funktioniert noch viel effektiver als das gängige Höhentraining bei Sportlern – und man muss dafür nicht einmal ins Gebirge! Die Therapie erfolgt entspannt im Liegen oder Sitzen und ist für ein breites Patientenspektrum geeignet. Über eine Atemmaske atmet man in individuell einstellbaren Intervallen hypoxische (sauerstoffreduzierte) und hyperoxische (sauerstoffangereicherte) Luft ein. In der hypoxischen Phase liegt der Sauerstoffgehalt bei 9 bis 18 Prozent, in der hyperoxischen Phase bei 34 bis 36 Prozent. Die Umschaltung erfolgt automatisch. Ein vorab eingestellter arterieller Zielwert der Sauerstoffsättigung in der hypoxischen Phase wird durch die intelligente Regelung des Sauerstoffgehaltes in der Atemluft nicht unterschritten. Verschiedene Messdaten (Herzratenvariabilität – HRV, Sauerstoffsättigung, Vitalstatus, etc.) werden während der Anwendung am Bildschirm angezeigt und zur späteren Auswertung und Dokumentation kontinuierlich aufgezeichnet. Je nach Gesundheitszustand lässt sich bereits nach wenigen Anwendungen eine positive Veränderung messbar darstellen. Regelmäßiges Zelltraining bedeutet eine anhaltende Regeneration des Zellstoffwechsels, einen Anstieg der Leistungsfähigkeit und eine bessere Entspannungsfähigkeit.
Die Effizienz der IHHT lässt sich darüber hinaus im Zusammenspiel mit gepulsten elektromagnetischen Feldern PEMF) in vielen Einsatzbereichen noch enorm steigern.
Ergebnisse & Fazit – Steigerung der Lebensqualität durch IHHT
Beim Zelltraining gibt es kein Leistungsziel, sondern eine stete Steigerung der Energiegewinnung. Die Fortschritte sind durch eine transparente Stoffwechselmessung kontinuierlich nachweisbar. Folgende positive Effekte werden durch das Zelltraining hervorgerufen:
Mehr Zellenergie • Schutz vor oxidativem Stress durch Stimulation des körpereigenen Coenzym Q10 • Stärkung des Immunsystems • Leistungssteigerung des kardiovaskulären Systems • Steigerung der physischen und mentalen Leistungsfähigkeit • Gewichtsabnahme durch Aktivierung des Fettstoffwechsels • Verbesserung der Haut • Erhöhung der Stressresistenz • Verkürzung von Regenerationszeiten • Balancierung und Aktivierung der Hormonproduktion inkl. Testosteron, Östrogen, Progesteron • Steigerung der Sauerstoffverwertung • Anpassung des Atemminutenvolumens, erleichtertes Lungenwachstum • Schnellerer Abbau von Laktat • Balancierung des vegetativen Nervensystems • Optimierung der Stoffwechselqualität • Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen • Unterstützung bei COPD, Asthma bronchiale • Ausgleich bei Eisenmangel/Anämie • Regulation bei Diabetes mellitus Typ 2 • Verbesserung der Schlafqualität • Unterstützung bei Kinderwunsch (Erhöhung der Fertilität) • Regulierung der Genesung bei Burnout, Post Covid-, Post Vac Syndrom und ME/CFS • Unterstützung bei depressiven Zuständen und Neurosen • Schutz vor Nebenwirkungen von Radio- und Chemotherapien • Beschleunigung der Post Operativen Genesungsprozesse u.a. bei onkologischen Eingriffen
Bei uns erhalten Sie weiterführende Informationen und auch Empfehlungen, wo Sie dieses gezielte Training durchführen können.

