Ernährung

DG-ES Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Sport

Stoffwechselorientierte Ernährung

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In unserer heutigen Zeit gewinnt das Thema Ernährung – auch im Zusammenhang mit Gesundheit und Lifestyle – zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen erkennen, wie eng unsere Ernährungsgewohnheiten mit unserem allgemeinen Wohlbefinden, unserer Energie und unserer Lebensqualität verbunden sind. Eine bewusste Ernährung kann nicht nur dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen, sondern auch das eigene Körpergefühl zu verbessern und das Leben insgesamt lebendiger zu gestalten.

Die Beweggründe, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, sind vielfältig: Manche möchten ihre Gesundheit langfristig sichern oder verbessern, andere streben nach gezielter Gewichtsab- oder -zunahme, nach mehr Vitalität im Alltag oder möchten einfach bewusster leben. Ganz gleich, aus welchem Grund – die Auseinandersetzung mit der Ernährung in all ihren Facetten ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gesunden und erfüllten Leben. Wir möchten hier einen Beitrag und eine Hilfestellung leisten, indem wir das Thema von der wissenschaftlichen Seite beleuchten.

Die Ernährungswissenschaft oder Trophologie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit den Grundlagen, der Zusammensetzung und der Wirkung der Ernährung und mit der Frage befasst, wie Lebensmittel den menschlichen Stoffwechsel beeinflussen und steuern. Viele Studien und Erfahrungen helfen dabei, zu verstehen, wie personalisierte Ernährung unseren Blick auf die Gesundheit verändern könnte.

Stoffwechselorientierte Ernährung

dges wissenschaft ernaehrungDas Thema Ernährung liegt uns bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Sport besonders am Herzen. Mit kaum einem anderen Bereich kann man so viel ausgleichen und korrigieren wie bei einer stoffwechselregulierenden Ernährung - denn sie ist gleichermaßen Therapie und Prävention. Durch unsere Arbeit versuchen wir einen Leitfaden zu schaffen, der viele Facetten unserer Ernährung beleuchtet und vor allem eine transparente, leicht verständliche Anleitung liefert, Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zum Positiven zu verändern. Es geht dabei um weit mehr als nur Gewichtsverlust – das ist lediglich ein positiver Nebeneffekt.

Du bist, was Du isst – Lebensmittel wertschätzen

Einer der wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Punkte ist qualitativ hochwertige Lebensmittel zu bevorzugen, auf Frische, Regionalität und Saisonalität zu achten und vor allem auf Massentierhaltung zu verzichten. Eine gute Auswahl an regionalen und saisonalen Artikeln findet man meist in Öko-/Biomärkten oder in Hofläden (also direkt beim Erzeuger). Zudem gibt es zahlreiche Bio-/Öko-Lieferdienste.

Bewusst wieder auf seinen Körper zu hören, was er wann braucht, und was ihm guttut, ist der bessere Ansatz als in Mangel und Verboten zu denken.

Denn kein Lebensmittel schadet per se der Gesundheit, vielmehr ist es eine Frage des Verhältnisses. Auf den richtigen Mix kommt es an! Wer sich manche Lebensmittel komplett verbietet, lernt nie das natürliche Verhältnis zum Essen.

Gut geplant ist halb gekocht!

Jeder Mensch verträgt Lebensmittel und Zubereitungen unterschiedlich gut. Daher ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und gesunde Gerichte zu finden, die einem guttun! Die Verwendung von wenigen und dafür frischen hochwertigen Zutaten garantiert einen hohen Nährwert. Bei Zeitmangel erleichtert dies Einkauf und Zubereitung und vor allem haben Kochunerfahrene schnelle Erfolgserlebnisse. Auch hier gilt: Gut geplant ist halb gekocht. Denn gute Vorbereitung erspart viel Zeit – daher lohnt es sich, z. B. Gemüse und Salat gleich in größeren Mengen zu verarbeiten. Entweder zum Aufbewahren im Kühlschrank oder auch zum Mitnehmen – zu Schule oder Arbeit.

Nährstoffe – Energien für den Stoffwechsel

Nährstoffe sind verschiedene organische und anorganische Stoffe und werden als Bestandteile der Nahrung aufgenommen und im Stoffwechsel verarbeitet. Sie schaffen die Grundlage für ein gesundes Leben und sind regelmäßig in ausgewogener Balance notwendig. Nährstoffe liefern dem Körper die ständig notwendigen Energien (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) oder sind für die Stoffwechselvorgänge im Körper wichtig (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). Darunter fallen weiter Enzyme, Aminosäuren und einige andere, z. B. sekundäre Pflanzenstoffe. Von den Nährstoffen hängen alle Vorgänge im Körper ab: Wachstum und Erhaltung, die Funktion aller Organe und der regelmäßige Auf- und Abbau von Zellen und Geweben. Wasser ist lebensnotwendig, wird im engeren Sinn aber nicht den Nährstoffen zugerechnet.

Fun Fact: unser „selbstsüchtiges“ Gehirn

Die Rolle des Gehirns bei der Entstehung von Übergewicht wurde bisher unterschätzt. Der heutige „Dauerstress“ hat einen starken Einfluss auf den zentralen Mechanismus des Energiestoffwechsels. Befindet sich das Stress-System über einen längeren Zeitraum im Ungleichgewicht, kann dieses den Appetit über die Maßen steigern.

Der Hirnforscher Achim Peters bezeichnet in seiner „Selfish-Brain-Theorie“ das Gehirn als selbstsüchtig. Es manipuliert den Energiestoffwechsel und stellt immer zuerst seine eigene Versorgung sicher. Erst danach teilt es Muskeln, Organen oder dem Fettgewebe Energie zu. Unser Gehirn benötigt von allen Organen am meisten Energie. Unter Stress steigt dieser Bedarf noch weiter an. Gelingt es dem Gehirn nicht, ausreichend Nährstoffe für sich aus dem Körper anzufordern, steigert das Gehirn einfach das Hungergefühl. Der Organismus wird durch diese Strategie des Gehirns gezwungen, mehr Nahrung aufzunehmen, als gut für ihn ist.

 

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