Bewegung & Sport

DG-ES Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Sport

Bewegung ist Therapie und Prävention

Die Sportwissenschaft kennzeichnet ein System wissenschaftlicher Forschung, Lehre und Praxis, welches sich mit dem Sport in all seinen Ausprägungen befasst. In der Sportwissenschaft werden Fragestellungen in den Bereichen Bewegung, Erlebnis, Freizeit, Spiel und Sport unter gesundheitlichen, pädagogischen und gesellschaftlichen Aspekten behandelt. In interdisziplinärer Anwendung werden hier viele andere Wissenschaften wie Biomechanik, Bewegungswissenschaft, Sportinformatik, Sportökologie oder Trainingswissenschaft zusammengeführt.

„Gäbe es noch keinen Sport, müsste er aus medizinischen Gründen erfunden und verschrieben werden. Und wenn es schon Bewegung in Tablettenform gäbe, wäre es die meistgekaufte Pille der Welt!“
(Michael Marx)

bilder sport dgesStudien haben die Effekte von Sport auf unsere Zellkraftwerke, die Mitochondrien, untersucht und gewannen dabei die Erkenntnis, dass Sport den Prozess zur Umwandlung von Nährstoffen in Energie positiv beeinflusst und Energiegewinnung effizienter macht. Sport führt zu einer Vermehrung der Mitochondrien und sorgt auch dafür, dass sich die Energie produzierenden Proteine in den Mitochondrien verdichten.

Fazit: Wer dauerhaft mehr Energie zur Verfügung haben möchte, muss sich bewegen. Beginnen Sie mit kurzen sportlichen Bewegungseinheiten, die Sie in Ihren Alltag einbauen.

Sport ist vielseitig und sollte nicht nur auf Leistung reduziert gesehen werden. Grundsätzlich gilt: Jeder kann Sport machen – nach seinen Möglichkeiten. In Tanzstudios werden sogar für gehbehinderte Senioren Kurse mit und ohne Rollator angeboten. Wesentlich für jedes Alter ist es allerdings, dass zunächst die biophysiologischen Voraussetzungen inaktiver Menschen für Sport und Bewegung gestärkt und verbessert werden. Und dann muss Bewegung zur individuellen Lebenssituation passen. Finden Sie heraus, was Ihr Leistungsspektrum ergänzen kann, seien Sie innovativ.

Krafttraining – gezielt den Fettabbau unterstützen

Krafttraining – gezielt den Fettabbau unterstützen

Regelmäßiges Krafttraining ist für eine gezielte Körperfettreduktion von wesentlicher Bedeutung, weil wir mit der vorhandenen Muskelmasse den Gesamtenergieumsatz steigern können. Dies bedeutet, dass je mehr Muskeln vorhanden sind, desto mehr Fette werden auch in Ruhe verbrannt. Ein individuell auf die jeweilige Konstitution abgestimmtes Training verbessert damit nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern ist ein echter Fatburner und für wirklich alle Altersgruppen geeignet. Ein ganz wesentlicher Punkt des Krafttrainings ist die Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen. Viele Untersuchungen zeigen sehr deutlich, dass bei zunehmender körperlicher Fitness die Gefahr einer Demenzerkrankung proportional abnimmt.

 

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