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Rubrik: Gesundheit

Grundvoraussetzung für Glück und Wohlbefinden sind zunächst natürlich ein Leben in sicherer Umgebung mit Perspektiven für die Zukunft, die Abwesenheit von Krieg, Hunger, Krankheit und Angst. Scheinbar lässt sich jedoch ein Großteil der
genannten Dinge vom Einzelnen nur unschwer beeinflussen. Der eigene Körper kann aber durchaus dazu beitragen, dass wir mehr Lebensfreude gewinnen.

Gehirn

Rein biologisch sind Glücksgefühle nichts als Belohnung und Motivation: Wir sollen uns anstrengen, jene Momente zu wiederholen, die uns guttun. 

Gesundheit

Durch angepasste Ernährung, ausreichend Sonne und körperliche Aktivität können wir jene Stoffe im Gehirn mehren, die uns glücklich machen. Wer regelmäßig Sport treibt, kann seine Stimmung aufhellen. Denn Muskelaktivität setzt eine Reihe
wohltuender Substanzen wie Serotonin frei. So erklärt sich, weshalb viele Athleten davon berichten, dass sich durch körperliche Anstrengung auch ihre Laune verbessert.
 
Bestimmte Nahrungsmittel und Verhaltensweisen können den Pegel jener Stoffe im Gehirn günstig beeinflussen, die Glück empfinden lassen. Ein Beispiel ist das Angst dämpfende Serotonin. Unsere Nervenzellen bauen diesen Stoff aus der
Aminosäure Tryptophan auf. Der menschliche Organismus kann Tryptophan allerdings nicht herstellen, er muss es über die Nahrung aufnehmen, etwa über eiweißhaltige Lebensmittel wie Hühnerfleisch, Thunfisch, Nüsse oder Hülsenfrüchte.
Allerdings muss der Körper für einen gesunden Serotoninhaushalt diese Speisen mit Kohlenhydraten kombinieren, wie sie etwa in Kartoffeln oder Nudeln vorkommen. Denn bei der Verdauung von Kohlenhydraten setzt der Organismus Insulin frei. Dieser Botenstoff fördert die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn. Eine vollwertige Mischkost aus Gemüse, Obst, Reis, Fleisch und Wasser kann demnach helfen, einen etwaigen Serotoninmangel auszugleichen.
 
Wir fühlen uns entspannt und ausgeglichen, mitunter sogar fast euphorisch. Ernährung, Sport, Sonnenlicht: Es ist verblüffend, wie unmittelbar sich unser Verhalten auf die Gehirn-Biochemie auswirkt - und damit auf unsere Stimmung. 
Die körperliche Tätigkeit bietet einen Gegenpol zum heute oft rein digitalen Arbeitsalltag. Die Natur stimuliert die Sinne auf eine wohltuende Weise, die wir im Alltag oft vernachlässigen. Auch der Kontakt zu Pflanzen und Tieren wirkt heilsam auf die Psyche. So schenkt die Natur uns Lebensfreude.
 

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